Sinnsprüche, Aphorismen & Bonmots (von Gerald Vukits)

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Als ich damit begann, mich für Sinnsprüche (Aphorismen etc.) zu interessieren, konnte ich gar nicht anders, als jene verewigten Lebensweisheiten und Bonmots, die mir besonders gut gefielen, auswendig zu lernen. Am leichtesten fielen mir Sentenzen.

Mit der Zeit war es so: Ganz egal, was jemand zu mir (oder in einer Runde) sagte; ganz egal, welches Thema gerade auf dem Tisch lag, ich streute einen, mehr oder weniger passend-schlauen, Sinnspruch ein.

Mit einem selbstgefälligen Grinsen, verbunden mit einer lässig-ausladenden Handbewegung fügte ich meistens hinzu, vom wem das soeben gehörte Zitat stammt: Sokrates, Schopenhauer, Charlie Chaplin, Billy Wilder, Marie von Ebner-Eschenbach usw.

Möglicherweise habe ich Persönlichkeiten und Zitate auch mal durcheinandergebracht, aber aufgefallen ist das mitunter niemandem.

Jedenfalls strichen die einen meine belesene Weisheit hervor. Andere bezeichneten mich als "wandelndes Glückskeks". Wiederum andere jedoch, taten mit der Zeit etwas genervt, und ein paar brachen den Kontakt mit mir irgendwie gänzlich ab.

Also ging ich darob doch etwas in mich und führe passende Sinnsprüche seither nur noch manchmal ins Treffen.
Wann ist dieses "Manchmal"?

Nun: Eine (zitierte) Weisheit muss zu mir, zu meinen Überzeugungen und zur jeweiligen Situation passen. Sie sollte nicht schon allseits bekannt und auch keine "Binsenweisheit" sein.

Und: Meine (mehr oder weniger) geneigte Zuhörerschaft sollte über das entsprechende kognitive Potenzial verfügen, um Aphorismen und ähnliches überhaupt zu verstehen. (Diese Latte liegt bei mir allerdings nicht besonders hoch.)

Wohldosiert und an den rechten Stellen platziert, können Sinnsprüche, Bonmots etc. für zustimmendes Kopfnicken, Heiterkeit oder Nachdenklichkeit sorgen.

Für mich sind sie die Würze der Kommunikation: mal scharf, mal bitter und dann wieder zuckersüß.

Auch ich habe ein paar Sinnsprüche etc. erfunden/gedichtet. Sofern Sie jetzt gerade nicht anders können, überlesen Sie diese kleine Auswahl hier:


SINNSPRÜCHE ETC.
VON GERALD VUKITS
(Eine Auswahl)


GLÜCK & ERFOLG
(Mix)

Ein guter Vorsatz? – Oft ein Anpfiff, dem kein Match folgt...


Der Weg zum "wahren Ich" führt durch dichte Büsche.


Oft schmerzvoll wie sehr starke Wehen: Sich selbst Fehler, Schwächen eingestehen.


Zufriedenheit – das anzustrebende, wohltemperierte Grundrauschen des Lebens. Glück? Momente.


Deinen eigenen bunten Luftballon des Glücks musst du dir schon selbst aufblasen.


Selbst dann, wenn es gibt wirklich nichts zu lachen – eine kleine Vorfreude musst du dir schaffen!


Ein Schicksalsschlag – der Radiergummi für bisherige Sorgen und Problemchen.


Herausforderungen sind hohe Wellen im Ozean des Lebens; die Prüfungen in der Lebensschule.


Ist mir nach etwas, möchte ich es unbedingt haben, so wohnt dem lediglich das Bedürfnis inne, meine Gefühlswelt zu verbessern.


Wir wollen etwas – doch auch den Preis dafür bezahlen?


Handle gegen dein Bauchgefühl, und die Last des schlechten Gewissens kommt noch dazu.


Wenn mehr sich bloß die Mühe machten und Entscheidungen vom Ende aus betrachten.


Habe ich eine Entscheidung getroffen, war ich hoffentlich nicht besoffen. Womöglich wär’s gar fatal, war ich grad emotional.


Die Vernunft sollte vor allem dort miteinbezogen werden, wo sie gerade nicht ist.


Kummer und Sorgen sind uns allen nicht einerlei, doch da sag' dir vor: "Auch das geht vorbei..."


Der "Blitz der Inspiration" schlägt eher ohne den Blitzableiter "Alltags-Mühsal" ein.


Vergiss nie: Dort, wo deine Aufmerksamkeit, bekommst oder lässt du Energie.


Eine Weinbergschnecke und eine Schildkröte, die sich ganz langsam und "bedächtig" in die richtige Richtung bewegen, machen's letztendlich besser, als jeder Sprintstar, Wanderfalke oder Gepard in die falsche.


Schon viele sehr darüber lachten, anstatt auf Zeichen mehr zu achten.


Das erste Wort, das ein Mensch zu sagen verlernt, ist "Nein".


"Reden kann befreien" gilt nicht nur für Kronzeugen.


Eigentlich unmöglich, dass der andere einen geteilten Gedanken ganz versteht.


Wer sich weit aus dem Fenster lehnt, muss damit rechnen, von Vögeln bekleckert zu werden.


Protektion verglüht im Rampenlicht.


Nicht außer Acht zu lassen ist der Zeitpunkt eines guten Ratschlags: Der Adressat muss offen dafür sein.


Handle ich wirklich uneigennützig, bin ich ein Altruist, wenn ich weiß, dass mich mein Geben selbst glücklich macht?


Der erste Jahrestag, an dem man ganz besonders geschätzt und gewürdigt wird, ist nicht selten der erste Todestag.


ANLÄSSE

Das Wichtigste am Osterfest?
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