"Seer" Fred Jaklitsch: "Anfangs hatten wir keine Zuschauer"

Fred Jaklitsch mit seinen "Seer"-Sängerinnen Astrid Wirtenberger (li.) und Sabine "Sassy" Holzinger

Einmal unterhielt ich mich mit dem Chef der Musikgruppe "Die Seer", Fred Jaklitsch, über das Thema Erfolg. Hier lesen Sie einen Gesprächs-Auszug.

Herr Jaklitsch, erinnern Sie sich noch an die Anfänge der "Seer"? 

Fred Jaklitsch: "Natürlich. Auch daran, dass zu unseren ersten Auftritten keine Zuschauer gekommen sind. Und die, die gekommen sind, haben den Kopf geschüttelt und gesagt: ,Das wird nie was.' Was uns wiederum provoziert und motiviert hat."

Einmal spielten Sie auf einer Alm im Zillertal, und im Publikum waren nur ein paar Kühe…

Jaklitsch: "Immerhin (lacht)! Ein anderes Mal, bei einem CD-Promotionsauftritt, war überhaupt niemand da. Nach einer Viertelstunde kam einer, und wir freuten uns. Wie sich schnell herausstellte, war das ein Rechtsanwalt, der uns wegen Lärmbelästigung verklagen wollte."

Seit Jahren sind "Die Seer" durch Hits wie "Wilds Wossa" und "Junischnee" höchst erfolgreich. Zahlreiche Bands und Künstler haben am Höhepunkt ihrer Karrieren ganz bewusst aufgehört. Schwebt das auch Ihnen vor?

Jaklitsch: "Ich möchte definitiv nicht mitansehen, wie dieses Projekt unter die Wahrnehmungsgrenze sinkt. Ans Aufhören denke ich nicht. Ich habe noch zu viele Lieder im Hinterkopf. Und momentan ist die Band so kompakt und spielfreudig wie nie zuvor. Außerdem sind der Publikums-Andrang und der CD-Verkauf fulminant. Jetzt über das Ende zu reden ist schon fast verwegen."

"Momente mit Promis" (Inhaltsverzeichnis)

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