Kira Grünberg: "Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen"

Am 30. Juli 2015 verletzte sich die Tiroler Stabhochspringerin Kira Grünberg bei einem Trainingsunfall schwer. Aus vier Metern Höhe landete sie vor der Matte und kam mit dem Hals auf dem hinteren Ende des Einstichkastens auf. Seither ist sie querschnittgelähmt: Bruch des fünften Wirbels der Halswirbelsäule, massive Beschädigung des Rückenmarks auf Höhe des sechsten Halswirbels. Hier lesen Sie einen Auszug eines Interviews, das ich mit ihr anlässlich ihrer Buchpräsentation von "Mein Sprung in ein neues Leben" führte.

Frau Grünberg, Sie betrachten Ihren Unfall als vorherbestimmt, "als ein Schicksal, dem man nicht entrinnen kann". Haben Sie einen Lieblingsspruch zum Thema Schicksal?

Grünberg: "Ja. Ich glaube, von Schopenhauer: ,Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.'"

Nach Ihrem Unfall war es für Sie schlimm, wenn in Ihrer Gegenwart aus Mitleid geweint wurde. Stimmt es, dass Sie selbst niemals Selbstmitleid verspürten?

Grünberg: "Ja. Ich weiß selbst nicht genau, warum. Es gibt, laut Experten, vier Phasen der Verarbeitung von Schicksalsschlägen inklusive Verzweiflung, und ich habe scheinbar die ersten drei Phasen sofort übersprungen und habe bei Phase 4 – Akzeptanz – begonnen. Natürlich hat es mir sehr geholfen, so ein starkes Umfeld zu haben. Jeder hatte seine Rolle und die perfekt erfüllt."

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