Marc Pircher: Unsere Zusammenarbeit wurde auf Eis gelegt

Eines nachts im März 2008 erreichte mich die folgende Handy-Nachricht (SMS) von Volksmusik-Star Marc Pircher ("Sieben Sünden"):

"Danke für deine nette Aktion bei You Tube! Am besten, wir arbeiten ab sofort nicht mehr zusammen. Beste Grüße, Marc Pircher."

Mit der netten Aktion meinte Marc Pircher ein Video, das ich im ORF gedreht hatte, gleich nachdem er in der ORF-Tanzshow "Dancing Stars" mit seiner Tanz-Partnerin Kelly Kainz ausschied.

Im Wesentlichen filmte ich mit, wie Marc nach der Sendung in Richtung seiner nunmehrigen Ex-Freundin ging. Diese stand auf, wollte ihn offenbar gleich tröstend umarmen. Doch kurz vor ihr schlug Marc eine andere Richtung ein und widmete sich einer anderen Person. Diese Film-Szene kommentierte ich – rückblickend betrachtet – etwas dämlich mit: "Erkennt Marc Pircher seine Freundin nicht...?" Diesen Beitrag empfand Marc als gehässig und schrieb mir obige SMS-Mitteilung.

Monate vergingen. Irgendwann brauchte ich wieder ein Interview von ihm. Und er offenbar etwas Presse. Also löschte ich das Video, und seither spricht er wieder mit mir. Auch über seine Hochzeit 2011 durfte ich berichten. – Allerdings nicht mehr mitfilmen…

**

2013 kam dann ein Dokumentarfilm über Marc Pircher mit dem Titel "Schlagerstar" in die Kinos. Dafür wurde Pircher ein Jahr lang von einem Kamerateam begleitet. Der Film zeigt Pircher vor allem hinter den Kulissen des Showgeschäfts. Da bat ich ihn erneut zum Interview. 

Hier lesen Sie einen Auszug daraus:

Marc, in deinem neuen Kinofilm "Schlagerstar" sagst du in einer Szene: "Also zuerst kommt die Mafia, dann kommt die Prostitution, und dann kommt die Volksmusik. Das ist so krass. Ich hab' so die Schnauze voll. Echt, ich hab so die Schnauze voll. Wahnsinn!" Warum sagst du das? Was ist passiert?

Marc Pircher: "Ich wurde ein Jahr lang von einem Kamerateam begleitet. Und bei so langer Zeit kann man sich vorstellen, dass eben nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen gefilmt wird, sondern eben ab und zu auch Szenen, auf die das Filmteam natürlich besonders scharf war. Zum Beispiel, wenn der Marc Pircher mal aus der Ruhe kommt. Und ihn irgendwas aufregt. Und das war halt in einer Situation, wo mich was geärgert hat. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch: sowohl positiv, als auch negativ. Und da sage ich schnell was, was ich gerne nach fünf Minuten zurücknehmen würde."

Warum hast du diese Szene dann im Film gelassen?

Pircher: "Der Deal mit dem Filmteam war: Ich konnte zwar einerseits ab und zu beim Dreh sagen: ,Bitte, jetzt nicht mehr weiterdrehen.' Aber das Zweite war: Alles was geschnitten wird, da habe ich kein Mitspracherecht. Weil, wenn ich ein Mitspracherecht gehabt hätte, dann wäre diese Szene sicher nicht im Film gewesen. Aber das ist wahrscheinlich das Salz in der Suppe so eines Dokumentarfilms. In dem Moment, wo der Sager mit der Prostitution und der Mafia war, habe ich gerade nicht daran gedacht, dass ich verkabelt bin und eine Kamera hinter mir steht. Weil irgendwann vergisst man das, wenn die ein Jahr lang mitfilmt. Dieser Sager ist jedenfalls nicht meine Meinung! Ich weiß auch gar nicht mehr, worum es gegangen ist, was mich auf die Palme brachte. Ich weiß nur, dass unsere Branche nicht nur aus den Heilen-Welt-Gesängen besteht – deswegen hat man ja auch den Film gedreht. Es gibt in unserer Branche natürlich auch viele, viele Haie, die dich in diesem Haifischbecken natürlich fressen wollen. Das ist ganz logisch. – Wie in jeder anderen Branche auch."

**

Bevor mir Marc Pircher dieses Interview gab, sollte ich ihm meine Fragen zunächst durchmailen. Als er sie las, wollte er sie zunächst gar nicht beantworten. Er meinte, dass meine Fragen nur das Kritische im Film im Visier hätten. 

Na selbstverständlich! Denn genau das ist doch das Interessante. Außerdem konfrontierte ich ihn mit meinen Fragen doch nur mit seinen eigenen Aussagen, die er im Film selbst tätigte!

Letztendlich war der Profi Marc Pircher dann doch bereit, zu antworten. Anschließend durchliefen seine Kernaussagen mehrere Medien...

"Momente mit Promis" (Inhaltsverzeichnis)


NEU: VATER & TOCHTER MACHEN SHOW:

Rise Like a Phoenix
(Nadine Kristin singt auf Instagram.com)
Was Frauen träumen
(Gerald Vukits singt Peter Alexander auf YouTube.com)
Bound To You
(Nadine Kristin singt auf Instagram.com)
Parodien
(Gerald Vukits parodiert auf YouTube.com)
Je ne parle pas Francais
(Nadine Kristin singt auf Instagram.com)

Impressum, AGBs, Nutzungsbedingungen * Datenschutz/Cookies
Keine Haftung für verlinkte Seiten. Änderungen, Irrtümer, Fehler vorbehalten. (TOP)
(c) Alle Rechte vorbehalten: www.Vukits.com (VIELES GRATIS!)

powered by contentmanager.cc