Christiane Hörbiger, bitte, zier dich nicht so…!

Christiane Hörbiger mit ihrem Sohn Sascha Bigler

Ich durfte Christiane Hörbiger ausführlich in ihrem Haus in Baden bei Wien interviewen – das war eine große Ehre für mich. Und unmittelbar nach dem Tod ihrer Mutter Paula Wessely ließ sie mir sogar eine erste Reaktion zukommen. Auch durch meine frühe Bekanntschaft mit ihrem inzwischen verstorbenen Lebensgefährten Gerhard Tötschinger kam ich ziemlich nahe heran an Christiane Hörbiger.

Auf der anderen Seite gab es aber auch ein, zwei Interviews, die ausgesprochen kurz verliefen. Da kam ich mit meinen Fragen einfach nicht ran an sie, und ich verabschiedete mich bereits nach wenigen Minuten. 

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Bei einem Pressetermin habe ich Christiane Hörbiger - wie immer - die Hand zum Gruß gereicht. Doch diesmal zog sie die ihre einfach weg. Beobachtet von anderen Menschen, kam ich mir da ziemlich dämlich vor. Doch sie flüsterte mir etwas von der Ansteckungsgefahr angesichts der damals grassierenden Grippewelle zu...

Wenn Frau Hörbiger wüsste, dass ich in öffentlichen Toiletten, nach dem Händewaschen, beim Hinausgehen, die Türklinke stets mit dem, vom Gewand geschützten, Ellbogen öffne und niemals mit der bloßen Hand… 
Das habe ich vom Gesellschaftsreporter Dominic Heinzl gelernt, und eigentlich ist es ja auch logisch. Denn: Zuerst wäscht man sich nach dem unmittelbaren WC-Besuch die Hände (womöglich sogar mit Seife), doch dann, beim Hinausgehen, greift man erst recht die Türklinke an, mit all' den potentiellen Krankheitserregern von jenen WC-Besuchern, die sich ihre Hände nicht waschen...?

Als ich einem Bekannten davon erzählte, schmunzelte er: "Offenbar sind sich die Herrschaften Hörbiger, Heinzl und Vukits ,Monk-mäßig' ziemlich ähnlich."
(Sicherheitshalber distanziere ich mich lieber gleich von diesem kecken Ausspruch…)

Wenn Christiane Hörbiger will, ist sie herzlich und lieb. Und wenn sie will, dann wirkt sie unnahbar. 

2011. Pressetermin mit Christiane und Maresa Hörbiger anlässlich ihres ersten gemeinsamen Films "Meine Schwester". Nach einem allgemeinen Fototermin und anschließenden, über eineinhalb Stunden dauernden Interviews mit diversen Medien wollte der Redakteur eines anderen Mediums noch ein weiteres Bild von den Hörbiger-Schwestern schießen lassen.
Christiane Hörbiger winkte ab.
In der Tat gab es an diesem Tag bereits ausreichend Foto-Möglichkeiten. 

Doch dieser Redakteur wollte nun eben ein – exklusives – Interviewfoto machen lassen, bei dem endlich auch er drauf ist.
Christiane Hörbiger blieb allerdings bei ihrem entschlossenen "Nein".

Daraufhin verließ der Redakteur schmollend den Interview-Raum. Was sollte er denn auch anderes tun, gegen diese übergroße Macht? 
Nun plauderte ich mit den beiden Schwestern Christiane und Maresa Hörbiger. 

Doch gleich nach unserem Gespräch betrat Christiane Hörbigers Sohn, Sascha Bigler, der bei diesem Film Regie führte, entschlossenen Schrittes den Raum. Geraden Weges schritt er hin zu seiner Mutter Christiane und fragte sie, ziemlich streng:

"Warum lässt du dich mit diesem Redakteur da draußen nicht fotografieren?"

Christiane: "Heute gab es bereits genug Fotos."

Sascha: "Aber er braucht eines, wo er mit euch beiden drauf ist."

Christiane: "Jetzt nicht mehr!"

Sascha: "Geh bitte. Zier dich nicht so! Denn wenn ich ihm das jetzt sage, bin ich das Weh…"

Mit diesem Argument schaffte es Christiane Hörbigers Sohn Sascha, dass sich Christiane und Maresa mit besagtem Reporter doch noch ablichten ließen. Zumindest von der Seite bzw. von hinten…

Ich erzähle Ihnen diese Geschichte nur aus einem Grund: Sollten Sie Christiane Hörbiger – irgendwann einmal – zufällig auf der Straße treffen und sich mit ihr gemeinsam fotografieren lassen wollen, aber sie sagt – aus welchen Gründen auch immer "Nein!" – dann sagen Sie doch einfach zu ihr: "Geh bitte. Zier dich nicht so!"

Und sollte selbst das nichts nützen, dann holen Sie Sascha...!

"Momente mit Promis" (Inhaltsverzeichnis)


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