Hausbau-Tagebuch

Unser Einreichplan wird gezeichnet

Mit der Fertigstellung des Plan-Entwurfes rechnen wir in etwa 14 Tagen. Dann könnten wir noch etwas verändern, wurde uns versichert, nur wissen wir beim besten Willen nicht mehr, was.

Nach unserem schriftlichen Okay wird der finale Einreichplan gezeichnet und bei den zuständigen Behörden eingereicht. Inklusive aller Gebühren, Neben-Gebühren und Neben-Neben-Gebühren.

Das heißt: Bisher haben wir noch keinen Bau- bzw. Kaufvertrag unterschrieben. Noch sind wir nicht verschuldet.

Nach all' meinen Erfahrungen als Journalist bin ich extrem vorsichtig. Wir gehen lieber Schritt für Schritt vor. Man lernt ja jeden Tag etwas dazu. Ein Baumeister, ein Haus-Verkäufer, diverse Handwerker etc. können zwar sehr schlau sein, aber wenn Sie, der Kunde, möglichst umfassend informiert sind, dann können Sie mindestens ebenso schlau sein! Die Situation am Bau ist nicht immer rosig. Auch dort gibt es Arbeitslose.

Erkundigen Sie sich auch bei Ihrem Finanzierungs-Berater, wann Sie keine (!) Eintragungsgebühr ins Grundbuch bezahlen müssen! Leisten Sie keine Anzahlungen. Zahlen Sie erst nach dem jeweiligen Baufortschritt!

Quasi "in letzter Minute" (unmittelbar vor dem Planzeichnen) bekamen wir noch einen ganz guten Tipp: In den Schlafräumen im Obergeschoss keine (teureren) Dachflächenfenster, sondern: "Normale", allerdings breitgezogene Wand-Fenster – die sich bei einem Kniestock von mindestens 1,50 Metern ganz gut ausgehen. Diese Fenster sehen aus wie langgezogene Rechtecke. – Ideal für Schreibtische darunter (Lichteinfall). Personen, die am Schreibtisch arbeiten, starren in Gedankenpausen dann nicht an die stumme Wand, sondern können direkt aus dem Fenster blicken. Und bei blickdichten Vorhängen kann’s der Nachbar nicht einmal sehen.

Nach dem Entschluss zur Fertigung des Einreichplanes fühlen wir uns irgendwie erleichtert. Eine große Planung (mit vielen Änderungen) ist abgeschlossen. Die Sache kommt so richtig ins Rollen.

Nun kümmern wir uns um die Fenster und Installationen. Bei den Fenstern und Außentüren wollen wir einen Rabatt von 70 Prozent. Der Slogan "Geiz ist geil" gefällt uns zunehmend.

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